Jede Woche neu:
Der Blick durch die Tauchermaske
Donut
Was zum Neptun hat ein Donut mit dem Tauchen zu tun?
Ein Donut gehört doch in einen Imbissladen, amerikanisch angehaucht.
Denn dort hat der Donut seinen Ursprung. Genau genommen ist ein Donut ein doughnut, auf gut Deutsch eine Teignuss. Die Teignuss, oder besser doch umgangssprachlich, also Donut, ist ein Gepäck aus Hefeteig.
OK, Gepäck auf der Basis von Hefeteig gibt es einige, Teilchen wie sie in Deutschland genannt werden, oder ä Schnägg auf Schweizer Mundart oder der Berliner, der zum Essen und nicht der Bewohner der Hauptstadt von good old Germany.
Was den Donut von einem popeligen einfachen Hefegepäck unterscheidet ist, dass er ein Loch in der Mitte hat. Ein Loch durch das auch eine Schnur, Kordel oder Seil gezogen werden könnte
Genau so wie auf unserem Bild. Ein Seil, an dem ursprünglich mal ein kreisrunder Markierungskörper, mit einem Loch in der Mitte, befestigt wurde, um Unterwasser einen Punkt anzuzeigen.
So ein Geschenk lässt sich Mutter Natur Unterwasser nicht entgehen und schon wird der Schwimmkörper mit einer Feuerkoralle überwachsen. Um noch einen draufzusetzen, nein drunter zu setzen, zusätzlich eine Himbeerkoralle. Die heisst wirklich so.
Und schon ist er geboren der Unterwasser-Donut. Scharf wie Feuer und mit Himbeergeschmack.
Einen guten Appetit mit oder ohne Donut wünscht euch diese Woche
Johann Vifian
Von einem anderen Planeten
Ja, da kommen sie her, die Ausserirdischen, Marsmännchen und ET’s.
Die einen sind fest davon überzeugt, dass es sie gibt, die die von einem anderen Planeten kommen.
Die andern finden das ausgemachten Blödsinn.
Eines ist gewiss: Der Faszination ob der Frage ob wir auf Mutter Erde die einzigen Lebewesen sind oder ob es da sonst wo noch im All grüne Männchen gibt, kann sich niemand entziehen.
Ganze Industriezweige beackern dieses Feld, man denke nur an die Filme und Science Fiction Romane.
All das muss ich nicht haben, denn wenn ich tauchen gehe, komme in nicht von einem anderen Planeten, sondern besuche einen anderen Planeten. Den blauen Planeten.
Und was treffe ich dort an?
Ufos, es gibt sie doch, sie sind angekommen, von einem anderen Planeten.
Alles Quatsch! Zugegeben, das was hier einem Ufo gleich aussieht, mit gelben Bewohnern als Besatzung, sind Salpen vom Planeten Thaliacea. Nein, von keinem Planeten, sondern Thaliacea ist der korrekte wissenschaftliche Name dieser Salben, die zur Gattung der Manteltiere gehören.
Es sind frei schwimmende Meerestiere und einige davon haben Leuchtorgane.
Warum auf die Ausserirdischen warten?
Nur abtauchen und mit einem Schuss Phantasie dazu haben wir schon die Besucher von einem anderen Planten.
Eine Woche mit etwas Phantasie wie von einem anderen Planeten wünscht euch
Johann Vifian
Flötenspiel
Flötenspiel! Was kommt jetzt?
Alle von uns, zumindest die meisten, erinnern sich sicher an ihre Zeit als ABC Schützen.
Nicht der Beitritt zum Schützenverein, nein, die Tage als wir als Kinder damit begannen die Schulbank zu drücken. Es ging darum uns das Schreiben, Lesen und Rechnen beizubringen.
Für wahr eine tolle und gute Sache.
Da wir Menschen auch mal von der Muse geküsst werden, durfte die musikalische Ausbildung nicht fehlen. Und die geschah mit dem Flötenspiel. Man gab uns, noch unentdeckten Musikgenies, eine Blockflöte in die Hände und brachte uns das Spiel auf der Flöte bei.
Halt! Stopp! Intervention! Man versuchte uns das Flötenspiel beizubringen. Denn bei mir ist es kläglich misslungen. Das Wasser stand mir einfach näher. Und so bin ich abgetaucht im Glauben vom Flötenspiel endgültig befreit zu sein.
Denkste! Was gibt es da anzutreffen? Ein Lebewesen, das mit der Flöte geboren ist.
Trallerie, Trallera, Fistularia, was muss dieser Fisch musikalisch so alles drauf haben? Fistularia deshalb, weil dieser Fisch den Namen Fistularia commersonii hat. Auf Gut Deutsch Flötenfisch. Wie gut der Fisch das Flötenspiel, im musikalischen Sinne, beherrscht, weiss ich nicht. Ist ja auch egal, Hauptsache der Fisch fühlt sich wohl dabei.
Genau das wünsche ich euch diese Woche, fühlt euch wohl mit oder ohne Flötenspiel.
Johann Vifian
Krone aufgesetzt
Was gehört zu einem König, zu einer Königin?
Dumme Frage: eine Krone selbstverständlich.
Das beginnt in den Königshäusern schon in bei den Kids, standesgemäss Prinzessinnen und Prinzen genannt, die bekommen ja auch schon ihr Krönchen aufgesetzt.
Und was ist mit uns normalen Erdenbürgern, die angeblich kein blaues Blut haben?
Auch die bekommen ihre Krone aufgesetzt.
Der menschliche Geist, genährt mit dem Bedürfnis nach Anerkennung, ist da äusserst erfinderisch.
Wer kennt sie nicht, die Event’s "wer ist die Schönste im ganzen Land?", die Schönheitswettbewerbe?
Der Sport macht im Spiel beim Krone aufsetzten munter mit. Fussballkönig, Skikönig, Laufkönig, praktisch jeder, der einmal gewinnt, bekommt seine Krone aufgesetzt.
Bei soviel Krone aufsetzen lässt sich die Welt Unterwasser selbstverständlich auch nicht lumpen. Denn genau so kommt es mir vor als ich die Niedrige Geweihkoralle -Acropora humilis- genau so wie als Krone aufgesetzt, auf einer Solide Porenkoralle -Porites Solida- gesehen und fotografiert habe. Pikant daran erscheint mir, dass auch etwas, was als "niedrig" bezeichnet wird, nämlich die Niedrige Geweihkoralle, als Krone dient.
Genau so wie bei uns Erdenbürger, egal aus was die Korne schlussendlich ist, egal warum wir eine Krone aufgesetzt bekommen, das Bedürfnis ein Krone aufgesetzt zu bekommen, steckt in uns allen drin.
Eine Woche mit der Krone aufgesetzt bekommen wünscht euch
Johann Vifian
Frühlingsputz
Mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen befällt vorwiegend die weibliche Spezies unter uns das Fieber des Frühlingsputzes.
Der Mief des Winters, der angesammelte Staub, unter allen Möbeln, an den unmöglichsten und schwerst zugänglichen Orten in unserer Bleibe, dem wird radikal und unerbittlich zu Leibe gerückt.
Ja und was hat das alles mit unserer Glossodoris cinta –Blaurand-Sternschnecke- zu tun?
Sehr viel. Denn genau diese Schnecke habe ich vor wenigen Tagen das erste Mal beim Tauchen entdecken dürfen. OK, da fehlt immer noch die Verbindung zum Frühlingsputz.
Geduld, Geduld, der kommt.
Die Schnecke war mitten in einem fast Fussball grossen Feld von grünen Algen. Und dieser musste vom Untergrund des Sandbodens weggeputzt werden.
Eine schier unlösbare Aufgabe für unsere Schecke. Fast genauso wie der allerseits hassgeliebte Frühlingsputz. Ganz schneckenkonform lässt sich unsere Glossodoris nicht stressen und geht die Reinigung, wie es sich gehört, im Schneckentempo an.
Und oh Wunder: Sie wird damit in Kürze fertig. Denn die Erwärmung des Wassers führt dazu, dass die Algen im Frühling einfach so verschwinden.
Zack und schon sauber ist der sandige Meeresboden, trotz Schneckentempo.
Also wenn schon Frühlingsputz, dann in jedem Fall gemütlich angehen, denn vielleicht haben wir ja Glück und eine solch naturgegebene Reinigung, ersetzt uns quasi die Mühen des Frühlingsputzes.
Eine, wenn möglich, sich selbst erledigende Frühlingsputz-Woche wünscht euch
Johann Vifian
HINTER GITTERN
Betrachten wir das mal von drei Seiten.
Erstens mit Blick von innen nach aussen. So ist es für den Ganoven, der im Knast sitzt, der eben Hinter Gittern ist.
Zugegeben keine so tolle Aussicht. Zumindest soll die Luft dort gut sein, da sie ja durch das Gitter gesiebt, sprich etwas gereinigt, wird.
Zweitens mit Blick von aussen nach innen. So ist es für den Betrachter, wenn er sich den Villen der Reichen nähert. Wirkungsvolle Umzäunungen, kunstvoll gestaltete Sicherungsgitter vor den Fenstern, das alles um den Erdenbürger davon abzuhalten einzubrechen und so hinter Gitter zu kommen.
Drittens, last but not least wie könnte es anderes sein, mit Blick durch die Tauchermaske.
Da gibt es, wie hier abgebildet, die Zarte Knotenkoralle – Acabaria delicutla - eine visuelle Delikatesse wie sie so an der Höhlendecke hängt und mir den Blick hinaus ins Tief des blauen Wassers freigibt.
Also, wenn ihr mich fragt, auf den ersten Blick hinter Gittern kann ich verzichten, auf den zweiten eine Villa zu haben, mit der latenten Angst im Nacken, dass bei mir eingebrochen werden kann, na ja, auch nicht das non plus ultra. Da ist mir am liebsten der dritte Blick, der durch die Tauchermaske
Macht es genau so und wagt diese Woche mal den Blick Hinter Gitter.
Johann Vifian
EIN DACH ÜBER DEM KOPF
Weiter es Dach überem Chopf?
Wollt ihr ein Dach über dem Kopf, so fragte in den 60er Jahren der Stadtpräsident von Bern seine Stadtbewohner. Gemeint damit war eine gigantisch anmutende Überdachung des damals noch offenen Eisstadions. Die Berner sagten Ja und kamen so zu ihrem Dach.
Ja, auch wir alle wünschen uns, vielmehr brauchen wir, ein Dach über dem Kopf.
Klar doch, wenn das Dach über dem Kopf gleichzeitig mit einer Villa, einer tollen Wohnung (Dachstock wäre super!) verbunden ist, dann freuen wir uns gerade doppelt darüber.
Mehrere Berufsgruppen haben es sich zur Aufgabe gestellt für uns Dächer zu planen, zu konstruieren und zu bauen. Vom einfachen Satteldach, übers Flachdach bis zu statischen Meisterleistungen von gewölbten Überdeckungen in Sporthallen und Schwimmbädern.
Mit den Schwimmbädern sind wir, wie kann es anders sein, beim Wasser angekommen.
In demselbigen, dem Wasser, baut die Natur Dächer, die in allem die von Menschenhand gebauten Dächer bei weitem übertreffen.
Kein Ingenieur, kein Architekt, schafft es den Aufbau, die Statik, das filigrane und doch steinharte Lebewesen, der hier fotografierten Acropora (Geweihkoralle) latistella (Tischkoralle) nur annähernd nachzubauen.
Möglich, dass den Ingenieuren der Blick durch die Tauchermaske dabei helfen könnte.
So oder so, in jedem Fall ein Dach über dem Kopf, das wünsche ich euch für diese Woche.
Johann Vifian
ALLE GUTEN DINGE SIND DREI
"Die Drei" wird in sehr vielen uns bekannten Redewendungen verwendet.
Die heiligen drei Könige, Drei mal darfst du raten, Die drei Musketiere.
Zum Skatspielen braucht es mindestens 3 Spieler, beim Jass, dem Schweizer Kartenspiel ebenfalls. Auch im Sport wird die Drei vielfach verwendet.
Im Fussball freut sich jeder über den Hattrick. Beim Eishockey dauert das Spiel drei Drittel und beim Tennis meistens drei Sätze.
Ein Flotter Dreier oder die Ménage à trois, vom französischen übernommen als Dreiecksbeziehung.
Die Drei ist seit Alters her eine kultische Zahl, der eine hohe Bedeutung zugemessen wird.
Einerseits wird behauptet, die Drei als heilige Zahl sei auf das Christentum zurückzuführen, der heiligen Dreifaltigkeit. Andere Quellen sagen, dass die Redewendung "Alle guten Dinge sind drei" ursprünglich aus der Rechtssprache stammt. Unter einem Ding verstand man früher bei den alten Germanen keine Sache, sondern die altdeutsche Gerichtsversammlung. Wenn man als Beklagter drei Mal vorgeladen wurde und nicht erschien, konnte man nach dem dritten Termin auch in Abwesenheit verurteilt werden. Der Kläger gewann automatisch.
Und was hat das alles mit dem Tauchen zu tun?
Nichts, ausser dass es mir mal gelungen ist, drei Maskenfalterfische zu dritt, schön hintereinander aufgereiht, abzulichten. Was, by the way, sehr selten vorkommt.
Alle guten Dinge sind drei, genau das wünsche ich euch in dieser Woche
Johann Vifian
Wie in guten alten Zeiten….
….spricht der Vater zu seinem Sohn. Nicht schon wieder diesen Spruch, erwidert der Sohnemann. Meinst du denn früher war alles besser?
Überlassen wir die Antwort den Historikern und wenden uns der Gegenwart zu.
Und schon wieder komme ich nicht darum herum, über die guten alten Zeiten zu schreiben. Grund genug dafür habe ich. 
So traf ich mich diese Tage mit meinen Kameraden aus der guten alten Zeit der Tauchschwimmerausbildung anno dazumal bei der Swiss Army. Es gibt also nicht nur das weltbekannte Swiss Army Messer sondern auch Jungs die aus den Bergen kamen und Tauchen auf die harte Tour kennen lernten. Hart, jedoch so wertvoll, dass wir ein Taucherleben lang davon zehren können. Wie schön kann es doch sein mit Kameraden zusammen die guten alten Zeiten aufleben zu lassen.
Tauchen nicht nur in der Vergangenheit, nein auch in der Gegenwart. So geschehen auch diese Tage, wo ich wieder mal meine Riffe um Hurghada besuchte.
Ob ihr’s glaubt oder nicht, diese sind noch genau so gut erhalten wie anno dazumal. Sie strotzen nur so mit einer Fülle Marinen Lebens.
Früher war alles besser?!
Was soll’s, sicher ist, dass es kaum was Schöneres gibt als in der Gegenwart gemeinsam mit Kameraden in die guten alten Zeiten abzutauchen. Dabei festzustellen, dass sich diese verändert haben und trotzdem gleich geblieben sind.
Eine Woche wie in guten alten Zeiten wünscht euch
Johann Vifian
HOCHDRUCK
Das soll noch einer verstehen!
Einmal bringt es sibirisch kaltes und einmal tropisch heisses Wetter. Im Sommer bedeutet Hochdruck
schönes Wetter mit warmen Temperaturen und im Winter bringt uns, ebenfalls Hochdruck, so wie jetzt, saukaltes Wetter mit tiefen Minus-Temperaturen. Damit noch Schnee dazukommt, den wir alle so lieben, braucht es jedoch ein Tiefdruck, denn das ist für Niederschläge zuständig, ob nun Schnee im Winter oder Regen im Sommer.
Regen, den wir nicht so gerne haben, die Natur jedoch benötigt damit sie gedeihen und wachsen kann. Ob in flüssiger Form, eben als Regen oder in fester Form als Schneekristall - Hauptsache Wasser. Denn faszinierend ist es allemal.
Genauso ist das auch für uns Taucher.
Wasser, Hoch, Tief und Druck, damit befassen wir uns bei jedem Tauchgang. Zu Beginn beim Abtauchen sind wir mit dem Tiefdruck konfrontiert, logischerweise auch im Nassen wie beim Regen im Sommer. Dann zum Schluss eines jeden Tauchganges beim Auftauchen kommt der Hochdruck.
Wenn dann noch die aufsteigenden Luftblasen, die aussehen wie Schneeflocken, meinen Aufstieg begleiten, fühle ich mich in einem Hoch ohne Druck.
Genau das wünsche ich euch diese Woche, ein Hoch ohne Druck.
Johann Vifian
Aufgedreht
Ja was denn aufgedreht?
Zum Beispiel die Zahnpastatube bei der Morgentoilette, der Verschlussdeckel des Marmeladenglas beim Frühstück, der Benzindeckel beim Auto fürs Tanken, das Schloss bei der Bürotür oder der Werkstatt, um zum Arbeitsplatz zu kommen und so weiter und so fort.
Die Liste könnte noch lange fortgesetzt werden, von Gegenständen, welche für Tätigkeiten in unserem Alltag entweder zur Gewohnheit geworden sind oder uns tierisch ärgern, wenn sie nicht oder nur mit viel Kraftaufwand und Mühe aufgedreht werden können.
Dann gibt es noch die psychologische Komponente, nämlich die des aufgedreht sein. Aufgedreht sein, weil man aufgeregt ist, erregt ist, weil man nicht weiss was da kommen mag. Beim Bewerbungsgespräch, vor einer Prüfung, als Schauspieler vor seinem Auftritt oder als Zuschauer der gespannt und innerlich aufgedreht ist, weil er sich so aufs Konzert freut.
Und schon sind wir bei der Kunst angelangt.
Nachdem ich wie immer das Ventil meiner Tauchflasche aufgedreht habe, und einfach so zum Spass mich drehend in die Tiefe habe fallen lassen, begegne ich dieser Schraubensalbelle. Ein Röhrenwurm, ja ihr lest richtig, Röhrenwurm, der erst aufgedreht so richtig zur Geltung kommt und seine volle Pracht entfaltet. Wie schön kann doch aufgedreht sein.
Eine aufgedrehte Woche wünscht euch
Johann Vifian
GEGENSÄTZE
Gegensätze ziehen sich an. Ist das wirklich so? Ich denke schon. Also stellt sich die Frage warum ist das so?
Warum ist das so, wenn es doch auch heisst „gleich und gleich gesellt sich gern". Und schon haben wir zwei gegensätzliche Aussagen.
Zwei gegensätzliche Aussagen, die im Besonderen bei der Betrachtung von Partnerschaften verwendet werden. Damit befasst sich auch die Wissenschaft. Gibt es doch etliche Untersuchungen zu diesem Thema, die zum Ergebnis kommen, dass das eine etwas mehr als das andere zutrifft, aber beides aufgrund empirisch erfasster Daten, gegeben ist.
Das mit wissenschaftlichen Untersuchungen ist so eine Sache, also lassen wir das und tauchen ab. Und was sehe ich da?Ein canthigaster coronata oder auf gut Deutsch ein Kronenspitzopf-Kugelfisch.
Also von einem Kugelfisch erwarte ich, dass der rund wie eine Kugel ist. Ist er meistens auch. Aber eben nicht immer muss alles an ihm rund sein. Wenn der Kopf im Gegensatz zum Körper spitz ist, dann setzt man dem noch die Krone auf und schon heisst unser niedlicher Fisch, der ausgewachsen um die 15 cm gross ist, Kronenspitzopf-Kugelfisch. Wie schon können Gegensätze doch sein.
Gerade deshalb wünsche ich euch eine Woche mit vielen Gegensätzen.
Johann Vifian
Einfach gut drauf sein
Möchten wir doch alle! Oder etwa nicht?
O. K., es gibt sie halt, die Miesepeter, solche, die mit runter gezogenen Mundwinkeln montags zur Arbeit gehen, oder einfach solche, die immer was zum Nörgeln und zum Aussetzen haben.
Ganz nach dem Motto: Mir geht es schlecht und um noch einen oben drauf zu setzen, dann soll es auch den anderen nicht besser gehen.
Wenn dann noch das Wetter nicht mitmacht, die Sonne nicht scheint, eine Hochnebeldecke oder ein Grau in Grau bewölkter Himmel und einer Temperatur so um die null Grad ist, ja dann ist die Stimmung auch genau dort, nämlich tief unten.
Dem kann abgeholfen werden!
Ihr ahnt es schon, wenn schon tief unten dann abtauchen. Abtauchen um einfach gut drauf zu sein. Abtauchen in eine eindrückliche, farbenfrohe, vor Leben strotzende, bezaubernde, wunderbare Welt. Es ist immer wieder faszinierend so eine Artenvielfalt life, nah und spürbar erleben zu dürfen. Das mitgenommene Bild bleibt in Erinnerung, ob im Kopf oder wie hier abgelichtet. In jedem Fall ist es die beste Medizin um einfach gut drauf zu sein.
Abtauchen und eintauchen, egal wo und wie, einfach in das, was uns das Leben zu bieten hat.
Einfach gut drauf sein, so eine Woche wünscht euch
Johann Vifian
Genau hinschauen
Genau hinschauen, ja genau so wie unser Einsiedlerkrebs.
Clever, wie er das macht. Und faul dazu. Warum faul? Anstatt sich selbst ein Haus zu bauen, so wie sich das für anständige Menschen, äh Lebewesen gehört, nimmt er sich ein nicht mehr benütztes Schneckenhaus, denn leider für die Schnecke, hat diese das zeitliche gesegnet, und schwups schon hat unser Einsiedelerkrebs ihr Haus übernommen.
Bei Gefahr, auch die gibt es nicht nur in der Welt Über-, sondern auch Unterwasser, zieht er sich in sekundenschnelle in sein Haus zurück und wartet da mal ne Weile.
Es braucht dann schon ein Quantum an Geduld, solange zu warten bis die Neugier den Einsiedlerkrebs dazu treibt sich wieder zu zeigen und rauszuschauen. Rausschauen um genau hinzuschauen wo es wohl was zum Futtern gibt.
Denn Futter brauchen wir alle. So auch die Spezies der Journalisten und Reporter deren Aufgabe es ist genau hinzuschauen. Und was entdecken sie?
Einer der sich anstatt sein Haus selber zu bauen, sich die Kohle von einem Freund leit und schon nennt er sein Heim sein eigen. Na und fragt man sich da?
Weil er kein Einsiedlerkrebs ist, sondern Bundespräsident, bewegt das eine ganze Nation.
Genau hinschauen was den diese Woche bringen mag das rät euch
Johann Vifian
Ein kleines Wunder
Bleiben wir auf dem Boden und sind, wenn schon, denn schon, auch mit einem kleinen Wunder zufrieden.
Können wir ausser davon träumen, mehr dafür tun, damit uns ein Wunder widerfährt? 
Ja, und dies schreibe ich mit vollster Überzeugung: Jeder für sich kann was dafür tun, dass ihm ein Wunder, ob gross oder klein, widerfährt.
Ja und nein, egal ob aus einer Wundertüte, oder aus der Taucherkiste, es funktioniert.
So zum Beispiel das Wunder werdendes Leben ansehen zu dürfen. Das Bild im schönsten weichen Rot Ton, filigran wie ein feines Seidentuch, ist nichts anderes als ein Gelege der spanischen Tänzerin, einer Nacktkiemenschnecke.
Also, die Sinne auf positiven Empfang einstellen und schon haben wir das Nächste …..
Ja genau das wünsche ich euch diese Woche, jedem ein kleines Wunder!
Johann Vifian
Genau so wie ein Blumenstrauss
Ja was ist denn genau so wie ein Blumenstrauss?
Die Erinnerungen unseres verflossenen Jahres. Denn das von mir erklärte Unwort des Jahres, nämlich Jahresrückblick, will ich nicht verwenden. Sch…… jetzt habe ich trotzdem geschrieben.
Also, genau so wie ein Blumenstrauss, fügen wir die Erinnerungen über das Erlebte zu einem Ganzen zusammen. Jede einzelne Blume hat Wurzeln, hat einen Stiel, manchmal mit Dornen, und am oberen Ende des Stiels, befindet sich die Blüten, mal einfarbig, mal bunt und auffällig, in verschiedenen Formen und Grössen.
Unser Jahresblumenstrauss, ja das Wort gefällt mir bei weitem besser als das Wort, … nein diesmal schreibe ich es nicht, besteht aus vielen Blumen mit vielen unterschiedlichen Blüten.
Zu allem und jedem unserer Blumen und Blüten, sprich Erinnerungen haben wir im Laufe der Zeit eine Beziehung aufgebaut.
Jede einzelne Erinnerungsblume hat ihren Platz und trägt dazu bei, dass der Jahresblumenstrauss, zu einem Ganzen wird.
Wie jeder Blumenstrauss verwelkt auch unser Jahresblumenstrauss einmal, bleibt in Erinnerung und macht für neue Blumen und Blüten Platz.
Genau so wie unsere Strausskoralle (Xenia umbellata) die noch in voller Blüte steht, sich einen schönen Platz ergattert hat, erfreut sie unser Auge, bleibt in Erinnerung und macht mit der Zeit Platz für Neues.
Eine Woche, genau so wie ein Blumenstrauss, wünscht euch
Johann Vifian
Freude herrscht
Auf alle Fälle, wir haben alle Freude, wenn Freude herrscht.
Sei es bei den Linguistikern, weil sie zu Recht sagen, diese Aussage sei sprachlich nicht korrekt, sich jedoch genau so über den Versprecher freuen wie viele von uns auch.
Diese mittlerweile in der ganzen „Schweiz-Welt-Bekannte“ Aussage war ein Versprecher von unserem (Schweiz) Ex-Bundesrat Adolf Ogi, als er 1972 mit Claude Nicollier in einer Direktverbindung ins Weltall zum Space Shuttle Atlantis seiner Freude Ausdruck verlieh.
Zum Ende der vierten Adventswoche wird Weihnachten sein. Das Fest der Freude und Liebe.
Freude herrscht bei den Kindern und Jung gebliebenen, die mit staunenden und leuchtenden Augen die Lichter der Weihnachtskerzen am Weihnachtsbaum bewundern.
Freude herrscht bei allen, die erfolgreich die Geschenke eingekauft haben.
Freude herrscht bei allen, die mit dem Verkauf der Geschenke etwas verdient haben.
Freude herrscht bei allen, welche nach der arbeitsintensiven Zeit vor Weihnachten entspannt die arbeitsfreien Weihnachtstage geniessen.
Freude herrscht bei den Beschenkten.
Freude herrscht bei allen, welche den Frieden und die Ruhe des Weihnachtstages spüren.
Freude herrscht auch bei uns Tauchern, die in der Stille der unendlichen Weite der Meere Frieden und Ruhe finden und Tauchern, welche dem Licht entgegen sehen und spüren, wie friedvoll die Welt doch sein kann.
Freude herrscht, genau das wünsche ich euch für diese vierte Adventswoche.
Johann Vifian
Take it easy
Nimm’s gelassen! Ja, was den gelassen nehmen? Klar doch, den weihnachtlichen Einkaufsrummel.
Geschenke einkaufen ist an sich ja was Schönes. Noch schöner ist es dann, die selbigen zu verschenken und unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Aber warum muss das Einkaufen in der Adventszeit im dichten Gedränge von Erdenbürger geschehen, die auch am Geschenke aussuchen und einkaufen sind.
Wenn jetzt noch dazu kommt, dass ich noch gar nicht weiss, was ich denn als Geschenk kaufen will, mehr oder weniger rat- und hilflos im Geschäft verlegen rumstehe, ja dann gilt erst recht take it easy - nimm’s gelassen.
Macht mitten im Einkaufrummel mal einfach eine Pause, bleibt stehen, sucht eine ruhige Ecke, und beobachtet das Gewusel um euch herum. Atmet drei Mal tief durch. Es hilft garantiert.
Genau so machen wir Taucher es auch. Wenn’s mal eng wird, gilt take it easy, ruhig bleiben und dreimal tief durchatmen.
Und schon Formen sich die unzählig vielen Sardinen, welche wie wild, für mich unkoordiniert und blitzschnell herumschwimmen, zu einem Bild, zu einem Ganzen, zu einer Einheit, genau so wie sich das für die Welt Unterwasser gehört. Stellt sich nur noch die Frage, sind die Sardinen wohl auch beim Weihnachtsshopping?
Take it easy! Genau das wünsche ich euch in der dritten Adventswoche.
Johann Vifian
zuversicht
Er kommt. Der Eine mit Sicherheit pünktlich zum 6. Dezember und der Andere? Ja was denn, welcher Andere? Klar doch, der Schnee.
Der Eine, der zum 6. Dezember, da warten vor allem die Jüngsten drauf. Ob mit Zuversicht oder mit dem Gefühl der Spannung, was da auf sie zukommen mag, eines ist gewiss, der Sankt Nikolaus kommt und besucht Familien und Kinder. Diese, waren sie brav, erwarten voller Zuversicht ihr Geschenk und dürfen, müssen dafür ihr Sprüchlein aufsagen.
Ja und mit dem Anderen, dem Schnee? 
Des einen Leid des andern Freud. Vielleicht lässt er deshalb so lange auf sich warten, bis er kommt? Und wenn er launisch ist und für einige zu spät kommt, verlieren die ihre Zuversicht nicht und produzieren die weisse Pracht mit Schneekanonen. Obwohl das genau genommen, ökologischer Nonsens ist, gerade so wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.
Wie schön haben wir es da als Taucher! Wir haben 360 Tage Schnee, zwar nur in flüssiger Form mit etwas Salz drin, doch dass macht ja gerade das Salz in der Suppe aus. Und wenn dann noch eine schneeweisse Weichkoralle dazukommt mit rosa roten Spitzen, fast wie die rote Zipfelmütze des Sankt Nikolaus, dann freuen wir uns Taucher mit Zuversicht auf das was da kommen mag.
zuversicht, genau das wünsche ich euch für diese 2. Advent - Woche
Advent
Endlich ist er da, der Advent. So geht es vielen von uns. Und das aus unterschiedlichsten Gründen. Und diejenigen unter uns, welche den Kommerz rund um den Advent nicht so toll finden, drum herum kommt niemand.
By the way - wisst ihr was Advent heisst? Advent kommt von lateinisch avdentus und bedeutet Ankunft. Immer vier Sonntage vor dem christlichen Weihnachtsfest gedenkt man seiner Ankunft.
Der Advent ist allgegenwärtig. Er ruft bei jedem von uns Erinnerung wach, löst bei jedem von uns, so verschiedenartig sie auch sein mögen, Gefühle aus. Entziehen kann sich dem niemand. So betrachtet ist der Advent eine faszinierende Zeit. Faszinierend, weil wir als Kinder jeden Tag ein Türchen aufmachen durften, und das 24 Tage lang, mit einer Überraschung drin. Faszinierend, weil die Häuser, Strassen, Dörfer ja gar ganze Städte, mit Lichterketten geschmückt werden. Tausende von zusätzlichen kleinen und grösseren Lichtern die mit dem Leuchten des Sternenhimmels eine Wirkung erzeugen, die sicher aussergewöhnlich ist.
Und was treffe ich Unterwasser während des Advents an?
Weisse Korallenpolypen, leuchtend wie Sterne, auf einer roten Peitschenkoralle, sich abhebend vom blauen Wasser, eine Wirkung erzielend, die einer Adventsbeleuchtung in nichts nachsteht.
Eine mit viel Lichtern erfüllte erste Advent - Woche wünscht euch
Johann Vifian
Interessante Begegnung
Begegnung, das haben wir täglich. Jemanden treffen, oder nur sehen, sich begegnen, sei es auf dem Weg zu Arbeit, sei es in der Kantine, im Fitnessclub, bei der Arbeit oder wo und wann auch immer: Wir begegnen einander.
Und wie ist das mit einer interessanten Begegnung? Was macht eine Begegnung interessant?
Also interessant steht schon mal für vieles, wird mit vielen interessanten Adjektiven beschrieben. Bemerkenswert, lohnend, spannend, unterhaltsam, aufschlussreich oder auch merkwürdig, die Aufzählung könnte noch lange fortgesetzt werden.
Eine Begegnung ist dann eine interessante Begegnung, wenn sie uns beschäftigt, wenn sie uns berührt, wenn sie uns in Erinnerung bleibt. Das kann wegen eines nutzbringenden Gesprächs mit meinem Arbeitskollegen während der Mittagspause sein, das kann auch nur bei einem kurzen Augenkontakt mit meinen Sitznachbarn im Zug oder sonst wo sein. Entscheidend für eine interessante Begegnung ist immer unsere Einstellung. Wenn wir offen und ohne Vorbehalte durch unsere Welt gehen, dann haben wir tagtäglich nicht nur einfach so übliche sondern interessante Begegnungen.
Genau so geht es mir auch beim Tauchen. Auch mit dem eingeschränkten Blick durch die Tauchermaske sehen und begegnen wir immer wieder Neuem. So auch dem Winzling von Fisch, der in einem Bambusrohr sein zu Hause hat.
Eine Woche mit einer interessanten Begegnung wünscht euch
Johann Vifian
Miteinander Reden
Tun wir doch, jeden Tag. Mal mit, mal mit weniger Erfolg.
Manchmal reden wir auch aneinander vorbei. So beobachte ich, nicht nur manchmal, nein, sogar des Öfteren reden wir zwar miteinander ohne uns jedoch zu verstehen. Reden eben aneinander vorbei.
Und das obwohl wir dieselbe Sprache, Deutsch, Schwyzerdütsch, Englisch oder was auch immer, sprechen. Reden ist Verständigung, Verständigung ist Kommunikation. Und diese reduziert sich nicht nur auf die Sprache. Wir kommunizieren auch wenn wir nicht reden.
Wie sagte doch Paul Watzlawik, Kommunikationswissenschaftler, man kann nicht NICHT kommunizieren.
Wem das zu abgehoben, zu abstrakt tönt, wer es einfacher haben will, so wie wir Taucher, der bedient sich der Zeichensprache. Da gibt es das Taucher OK Zeichen "Ich bin OK, mir geht es gut.": Zeigefinger auf Daumen legen, einen Kreis bilden und die restlichen drei Finger aufrecht richten.
Dann gibt es noch Zeichen um mitzuteilen was für eine spezielle Fischspezies da zu sehen ist. So wie der Zackenbarsch.
Ja wie zeigt denn der Taucher "hier ist ein Zackenbarsch"? Ganz einfach, er macht mit einer Handbewegung ein Z, und zeigt dann auf seinen werten Hintern, sprich Arsch. Und schon weiss mein Partner hier ist ein Z-acken B-arsch
Miteinander Reden, egal wie, genau das wünsche ich euch für diese Woche
Johann Vifian
Mitbestimmen
Demokratie, das bedeutet mitbestimmen. Vielmehr das IST mitbestimmen.
Mitbestimmen am Geschehen in der Gesellschaft, in der man lebt.
Stellet euch mal vor, da wählt ihr demokratisch eine Regierung, die eure Interessen vertreten sollen.
Und was tut diese? Sie vertreten nicht mehr euch, nicht mehr das Volk, von dem sie gewählt wurden. Nein, sie vertreten die Spezies der geldgierigen Finanzhaie, welche sich selber durch ihre unermessliche Gier ins Abseits manövriert haben. Und das soll nun auf Kosten von anderen, nein, nicht von anderen, sondern von euch, vom Volk, bezahlt werden.
Um der Dreistigkeit noch einen oben aufzusetzen, wird mit allen Mitteln Druck erzeugt das Mitbestimmen von euch, vom Volk, zu unterbinden, gar zu verbieten!
So lässt sich das Volk der Sardinen, das ich neulich mit dem Blick durch die Tauchermaske als Schwarm beobachten konnte, nicht manipulieren. Geschickt bilden sie eine Gemeinschaft, rücken zusammen und bestimmen so mit diesem Verhalten, dass sie als Ganzes, als eine Einheit wahrgenommen werden. Jeder Angreifer von aussen, der genau so wie die geldgierigen Finanzhaie sich in seiner Fressgier am Schwarm gütlich tun will, wird erfolgreich abgewehrt. Da gibt es keinen vom Sardinenschwarm gewählten Obervolkssardinenschwarmpräsidenten, der sein Volk nicht mitbestimmen lässt.
Mitbestimmen, genau das Wünsche ich euch für diese Woche und darüber hinaus.
Johann Vifian
Das Beste herauspicken
Herauspicken, und dann noch das Beste, wer tut das nicht gerne!
Fragt sich nur was das Beste ist?
Für den einen ist es dies für den andern ist es das. Was soll’s? Hautsache jeder hat das Gefühl erfolgreich das Beste herausgepickt zu haben.
Da soll es doch Homo Sapiens geben, die sich darauf spezialisieren das Beste herauszupicken. Zum Beispiel der Homo Sapiens www-E-Bay. Der hat sich im jahrelangen Heimstudium geradezu darauf spezialisiert aus dem World Wide Web das Beste herauszupicken. Oder die Homo Sapiens S-J sprich Schnäppchen-Jägerin.
Sie durchforstet in stundenlangen Shoppingtouren auf der Einkaufsmeile einer Grossstadt wo sie passende Schuhe findet. Beide Spezies entwickeln dabei, ganz dem Darwinschem Gesetze der Evolution folgend, besondere Fähigkeiten, die uns Otto normal Homo Sapiens abhanden kommen.
Und was finden wir Unterwasser? Diesmal die Spezies Chelmon rostratos, auf gut Deutsch der gebänderte Pinzettenfisch. Auch er hat sich auf seine eigene Weise darauf spezialisiert, im wahrsten Sinne des Wortes, das Beste herauszupicken. Ebenfalls dem Gesetz von Darwin folgend hat er sich eine Schnauze in der Form einer Pinzette angeeignet. Somit hat er die Fähigkeiten, im Gegensatz zu normalen Fressmündern, auch an nicht zugänglichen Orten das Beste herauszupicken.
Das Beste herauspicken, in welcher Form auch immer, das Wünsche ich euch in dieser Woche
Johann Vifian









